04. April 2025 in Berlin – Emma Braslavsky liest im Rahmen der „Nacht der Bibliotheken“ aus „Erdling“ (Lesung)


Karte nicht verfügbar

Datum/Zeit
Date(s) - 04/04/2025
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Amerika-Gedenkbibliothek, PopUp Saal

Kategorien


LESUNG
Emma Braslavsky
Freitag, 04.04.2025, 19:00
Amerika-Gedenkbibliothek Berlin
Blücherplatz 1
10961 Berlin
Deutschland
Im Rahmen der »Nacht der Bibliotheken«
Emma Braslavsky liest aus Erdling
Moderation: Chris Möller
Eintritt:
frei

Weitere Informationen zur Veranstaltung:
https://www.nachtderbibliotheken.de/veranstaltungen/berlin/364563389.auf-der-suche-nach-wahrheiten-emma-braslavsky-liest-aus-ihrem-detektivroman/

Emma Braslavsky
Erdling
Roman

Emma Erdling ist notorisch pleite. Nur dank der Unterstützung ihrer kinderlosen Großtante konnte sie sich als Privatdetektivin unter dem Pseudonym »Andreas von Erdling« im teuersten Viertel der Stadt selbstständig machen, auch wenn sie nie vorhatte, echte Fälle zu lösen. Stattdessen inszeniert sie ihr Leben als Soap einer knallharten, linksideologischen Ermittlerin in den sozialen Netzwerken, bis unvorhergesehene Ereignisse ihre gemütlich eingerichtete Existenz erschüttern und ein Shitstorm ihr virtuelles Dasein vernichtet. Doch schon tags darauf soll sie ihren ersten, wenngleich unlösbar scheinenden Auftrag übernehmen: Oskar Lafontaine sucht ihr Büro auf. Seine Frau sei entführt worden, von Außerirdischen, er wolle sie zurück, Geld spiele keine Rolle.
Die Suche nach der entführten Sahra Wagenknecht entpuppt sich bald als Reise in ein verdrängtes Bewusstsein, zu Teilen einer Identität, die Emma Erdling zu Beginn der Geschichte so fern war wie eine Galaxie jenseits der Milchstraße. Zugleich nimmt uns der Roman mit auf eine Odyssee zu den hellen und dunklen Mächten deutscher Geschichte, bis hinaus ins Weltall, alle Grenzen von Zeit und Raum mühelos überschreitend.

Emma Braslavsky
Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten
Roman

Berlin, in einer nahen Zukunft. Die Stadt pulsiert dank der Hubot-Industrie: Robotik-Unternehmen stellen künstliche Partner*innen her, die von realen Menschen nicht zu unterscheiden sind; jede Art von Beziehungswunsch ist erfüllbar, uneingeschränktes privates Glück und die vollständige Abschaffung der Einsamkeit sind kurz davor, Wirklichkeit zu werden. Doch die Zahl der Selbsttötungen hat sich verzehnfacht. Denn die neuen Wesen beherrschen zwar die hohe Kunst der simulierten Liebe, können aber keine Verantwortung für jene übernehmen, mit denen sie zusammenleben. Immer mehr Menschen gehen an sozialer Entfremdung zugrunde. Deshalb kommt Roberta auf den Markt. Sie soll die Angehörigen der Suizidant*innen ausfindig machen, um dem Sozialamt die Bestattungskosten zu ersparen. Versagt sie, wird sie in Einzelteile zerlegt und an die Haushaltsrobotik verscherbelt. Und nicht jeder ist am Erfolg ihrer Ermittlungen interessiert.

Emma Braslavsky blickt einer Stadt ins Nachtherz und führt uns auf die dunkle Seite einer aufgekratzten Metropole. Ihr Roman ist Großstadtmärchen und Kriminalgeschichte und erzählt witzig und rasant von der Radikalisierung des Individuums, von der schmalen Grenze zwischen natürlichem und künstlichem Leben und von der Allmacht der Algorithmen.

Emma Braslavsky
Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen
Roman

Ein Paar im besten Alter: Jo, eine selbstsüchtige Enddreißigerin, zelebriert die schillernde Fassade einer Möchtegern-Weltverbesserin und lebt vom Geld ihres Mannes; Jivan, ein latent chauvinistischer Mittvierziger, heuchelt als selbstzufriedener Sexist den Feministen, manipuliert seine Frau nach Belieben und wird dabei selbst ahnungsloses Opfer seines Vaters und seiner feigen Selbsttäuschungen. Die blutjunge Roana wird von ihrem Vater zum einsamsten Vulkan dieser Erde geschickt, damit sie endlich zur Vernunft kommt. Sie macht sich stattdessen auf zu einer gewagten Suche nach dem Sinn des Lebens. Und eine unberührte, staatenlose Insel, die von einem Orkan freigelegt wird, sorgt als vermeintliches Paradies international für Schlagzeilen und Hysterie.

Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen ist ein Abenteuerroman über Fluch und Segen des Menschseins, eine Farce über notorische Lebensoptimierer und ihren Kampf um eine bessere Welt – oder wenigstens eine bessere Insel. Das Buch ist eine große vergnügliche Reise, und es erzählt die packende Geschichte unserer Suche nach Erkenntnis und Wahrhaftigkeit.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag
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Lesung Auf der Suche nach Wahrheiten

Emma Braslavsky liest aus ihrem Detektivroman “Erdling”.

Allgemeine Infos

Was ist real und was ist Fiktion? Und wie viele Geschichten stecken in der deutschen Geschichte? Emma Braslavsky hat einen Detektivroman geschrieben, der lustvoll die Grenzen von Raum und Zeit überwinden kann und uns in Universum und die Vergangenheit entführt.

Weitere Infos

Emma Braslavsky, 1971 in Erfurt geboren, lebt seit 1999 als freie Autorin und Kuratorin in Berlin. Ihr Debütroman, Aus dem Sinn, wurde 2007 mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mit ihrer Erzählung Ich bin dein Mensch lieferte sie die Vorlage für den gleichnamigen Film von Maria Schrader, der 2022 mit vier Deutschen Filmpreisen ausgezeichnet und als deutscher Kandidat für die Oscars ausgewählt wurde.

In Kooperation mit:
zlb Freundeskreis

Eine Veranstaltung im Rahmen der Nacht der Bibliotheken. Unser gesamtes Programm finden Sie unter zlb.de/nachtderbibliotheken.
https://www.nachtderbibliotheken.de/
https://www.zlb.de/nachtderbibliotheken/

Nacht der Bibliotheken
https://www.nachtderbibliotheken.de/

Quelle: Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Veranstaltungsort:
Amerika-Gedenkbibliothek, Foyer
Blücherplatz 1
10961 Berlin

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